Warum wir uns über Gottes Wort freuen können

„Wir können uns deshalb über das geschriebene Wort Gottes und sein Gesetz freuen, weil das Fleisch gewordene Wort Gottes in die Welt kam und für uns starb und uns durch diesen Tod die Vergebung unserer Sünden vor Gottes Gesetz erkaufte. Es ist unmöglich, ‚Lust am Gesetz des Herrn‘ zu haben (Ps 1,2), solange ich nicht begriffen habe, warum Jesus in die Welt gekommen ist. Ohne ihn ist das Gesetz Gottes nichts als ein Fluch und Verdammungsurteil, der gegen uns aussagt (Gal 3,10-11). Aber Jesus hat das ganze Gesetz für uns gehalten (vgl. 2Kor 5,21) und deswegen ist es jetzt eine Quelle der Freude und nicht der ewigen Verzweiflung.“ (178f)

Timothy Keller, Beten: Dem heiligen Gott nahekommen, Gießen: Brunnen, 2016, S. 178f.

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Psalm 114: Wir sind Kinder des allmächtigen Gottes

„Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakob aus dem fremden Volk, 2 da wurde Juda sein Heiligtum, Israel sein Königreich.

3 Das Meer sah es und floh, der Jordan wandte sich zurück. 4 Die Berge hüpften wie die Lämmer, die Hügel wie die jungen Schafe. 5 Was war mit dir, du Meer, daß du flohest, und mit dir, Jordan, daß du dich zurückwandtest? 6 Ihr Berge, daß ihr hüpftet wie die Lämmer, ihr Hügel, wie die jungen Schafe?

7 Vor dem Herrn erbebe, du Erde, vor dem Gott Jakobs, 8 der den Felsen wandelte in einen See und die Steine in Wasserquellen!“ (Psalm 114)

Ps 114 gehört zu den sogenannten Hallel-Psalmen (Lobpsalmen), genauer gesagt zum Ägyptischen Hallel. Diese Psalmen wurden zu den großen Festen gesungen und hatten besonders beim Passah ihren festen Platz. Ps 113 und 114 sang man vor dem Mahl, Ps 115-118 nach dem Mahl.

Die ersten beiden Verse blicken auf die Geburtsstunde Israels, den Auszug aus Ägypten, zurück. Mit mächtiger Hand und durch viele Wunder hatte Gott das Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit, damit es sein Eigentum sein sollte (vgl. 2Mose 19,5).

V. 3-6 blicken auf die „Naturwunder“ während des Auszugs zurück und deuten diese als Reaktion (man beachte die rhetorischen Fragen in V. 5-6) auf das Wunder der göttlichen Erwählung Israels. Die Natur [beim Durchzug durch das Rote Meer (2Mose 14,21f) und durch den Jordan (Jos 3,16), sowie das Beben des Berges Sinai (2Mose 19,18)] legt Zeugnis für dieses mächtige Handeln Gottes ab. Die Reaktion der Natur ist dabei zweigeteilt: Ehrfurcht (V. 3) und große Freude (V. 4).

V. 7 fordert die Natur (Antwort auf V. 5-6,) aber letztendlich natürlich alle dazu auf, Gott, dem Herrscher des Universums, die Ehre zu geben. Er, der Herrscher des Universums, ist gleichzeitig „Gott Jakobs“ (V. 7b) geworden. Was für ein Vorrecht, dass dieser mächtige Herrscher, in Christus für jeden zum Vater wird, der an ihn glaubt (vgl. Joh 1,12, Gal 4,4-7).

  1. Der Exodus war die Geburtsstunde Israels, durch die Gott sie zu seinem Eigentum machte. Was ist deine persönliche „Geburtsstunde“, durch die Gott dich zu seinem Eigentum gemacht hat?
  2. Gott ist nicht nur unser persönlicher Begleiter durch den Alltag, sondern der Herrscher des Universums, der alles – auch die Schöpfung – lenkt und erhält. Wie kannst du dir diese Wahrheit mehr ins Bewusstsein rufen?

Psalm 113: Den einzigartigen und uns erlösenden Gott loben!

„Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN! 2 Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit! 3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!

4 Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist. 5 Wer ist wie der HERR, unser Gott, im Himmel und auf Erden?

6 Der oben thront in der Höhe, der herniederschaut in die Tiefe, 7 der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz, 8 daß er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes; 9 der die Unfruchtbare im Hause zu Ehren bringt, daß sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja! Halleluja!“ (Psalm 113)

Ps 113 gehört zu den sogenannten Hallel-Psalmen (Lobpsalmen), genauer gesagt zum Ägyptischen Hallel. Diese Psalmen wurden zu den großen Festen gesungen und hatten besonders beim Passah ihren festen Platz. Ps 113 und 114 sang man vor dem Mahl, Ps 115-118 nach dem Mahl.

In den ersten drei Versen finden wir den wiederholten Aufruf Gott zu loben. Gott Lob darzubringen, ist die Aufgabe der Menschen, die sich ihm zugehörig fühlen – sie sind seine Knechte (V. 1). Dieses Lob kennt keine zeitliche Beschränkung – „von nun an bis in Ewigkeit“ (V. 2) soll es erklingen. Noch kennt dieses Lob eine geographische Beschränkung: „vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang“, d.h. auf dem ganzen Erdball soll das Lob Gottes erklingen.

Gott wird gelobt, um seiner selbst willen (V. 4-5). Er ist der souveräne Herrscher über alle Völker (V. 4a), ja über die Völker und die Erde hinaus (V. 4b). Die Einzigartigkeit seines Wesens (V. 5) ist Grund genug ihn zu loben.

Aber Gott wird nicht nur um seiner selbst willen gelobt, sondern auch aufgrund seines erlösenden Handelns (V. 6). Der Gott, der so erhaben ist, schaut in seinem Erbarmen auch auf den Geringen herab. Unwillkürlich denkt man an Christus, den es immer wieder „jammerte“, wenn er die verlorenen Menschen sah (Mt 9,36). Aber Gott schaut nicht nur auf den Geringen herab und lässt ihm geringe Linderung widerfahren. Nein, er, der selbst in der Höhe thront, erhöht auch den Geringen (V. 7b), indem er z.B. Gebete in Notlagen erhört (V. 8-9 zitieren aus dem Lobgesang der Hanna, vgl. 1Sam 2,8). Aber ultimativ erhöht er die Geringen, indem der Gottessohn Jesus Christus, uns zu Söhnen des Vaters (Gal 3,26) und seinen Brüdern (Hebr 2,11) macht.

  1. Gott ist der souveräne Herrscher (V. 4) – was bedeutet das für mein alltägliches Leben, für meine Weltsicht, für meinen Umgang mit guten und schlechten Erlebnissen?
  2. Welche Eigenschaften Gottes – neben seiner Souveränität – führen mich noch ins Gotteslob?
  3. Kann ich die V. 6-9 im Hinblick auf meine eigene, in Christus geschenkte, Erlösung so mitbeten? Warum oder warum nicht? Muss ich ggf. den Blick auf meine Erlösung anpassen?

Kein anderes Evangelium

Am vergangenen Sonntag habe ich die letzte Predigt einer 12-teiligen Predigtserie unter dem Titel „Kein anderes Evangelium“ (nach Gal 1,7) durch den Galaterbrief gehalten. Es war für mich als Prediger aber auch für die Gemeinde eine sehr herausfordernde Zeit, denn der Galaterbrief ist ja nicht an allen Stellen so einfach. Insbesondere muss man als Prediger die Übertragung schaffen, von den merkwürdig anmutenen Problemen damals (Judaisierer, die die Beschneidung forderten) und unserem heutigen Kontext. Aber ich denke schon, dass es sich gelohnt hat. Es liegt großer Segen darauf, sich gerade im Reformationsjahr diesem Brief zu widmen, der so eindrücklich wie wenige Schriften im NT, die Grundwahrheiten des Evangeliums darlegt. Hier nochmal die einzelnen Predigten im Überblick:

Nur das Evangelium ist Gottes einzigartige Offenbarung (Galater 1,1-10)

Nur das Evangelium zeigt Gottes erstaunliche Gnade (Galater 1,11-24)

Nur das Evangelium stiftet echte Einheit (Galater 2,1-10)

Nur das Evangelium soll unser ganzes Leben prägen (Galater 2,11-21)

Nur das Evangelium stets vor Augen halten (Galater 3,1-14)

Nur das Evangelium bringt das Gesetz zur rechten Geltung (Galater 3,15-25)

Nur das Evangelium macht uns zu Gottes Söhnen (Galater 3,26-4,7)

Nur das Evangelium verändert unseren Dienst (Galater 4,8-20)

Nur das Evangelium ist Hoffnung für jedermann (Galater 4,21-31)

Nur das Evangelium macht uns wirklich frei (Galater 5,1-15)

Nur das Evangelium bringt gute Frucht hervor (Galater 5,16-25)

Nur das Evangelium verändert unsere Beziehungen (Galater 5,26-6,18)

Manchen interessiert vielleicht noch mit welchen Ressourcen ich mich hauptsächlich vorbereitet habe. Da wären als Kommentare zu nennen: der Klassiker von Martin Luther (hier springt vor allem seine Leidenschaft und Begeisterung für das Evangelium aus jeder Zeile!), der ziemlich neue Kommentar von Douglas Moo (exzellent) und der von F. F. Bruce. Für homiletische Überlegungen war mir „Galatians for you“ von Tim Keller eine große Hilfe.

In Christus Jesus eine neue Kreatur

„In Christus Jesus, sagt Paulus, gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein, weder Zölibat noch Ehe, weder Speise noch Fasten etwas etc. (…) Diese Dinge sind viel zu gering, ja, die ganze Welt mit all ihren Gesetzen und Gerechtigkeiten ist viel zu nichtig, als daß sie in den Ort der Rechtfertigung gezogen werden dürfte.

Paulus schleißt durch diese beiden, die Beschneidung und das Unbeschnittensein, einfach alles aus, was in der ganzen Natur der Dinge liegt, und bestreitet, daß irgend derartiges in Christus Jesus, d.h. in der Sache des Glaubens und des Heiles irgendwelche Kraft habe. Paulus nimmt dabei nach einer gebräuchlichen Redeweise (Synekdoche) den Teil für das Ganze, d.h. versteht unter Unbeschnittensein die Welt der Heiden und unter Beschneidung das ganze Judentum mit all seinen Kräften und all seinem Ruhm. Pauli Worte haben des Sinn: Was auch die Heiden leisten mögen mit aller ihrer Weisheit, Gerechtigkeit, mit ihren Gesetzen, ihrer Macht, ihren Königreichen, Herrschaften, hat in Jesus Christus keine Kraft. Ferner: Was alle Juden mit ihrem ganzen Mose, mit dem Gesetz, mit der Beschneidung, dem Kultus, dem Tempel, dem Königreich, dem Priestertum sind und vermögen, hat überhaupt keine Kraft. Darum ist in Christus Jesus oder in der Sache der Rechtfertigung nicht zu disputieren von den Gesetzen der Heiden oder der Juden, ob das Zeremonialgesetz oder das Moralgesetz rechtfertige, es ist ganz einfach diese Bestreitung geltend zu machen: ‚In Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas.‘ (…)

Die neue Kreatur, durch die das Bild Gottes erneuert wird, kommt nicht zustande durch äußerliche Schminke oder angenommenen Schein irgendwelcher äußerlicher Werke, denn in Christus vermag weder Beschnittensein noch Unbeschnittensein etwas; die neue Kreatur wird nach dem Bilde Gottes in Gerechtigkeit und durch Heiligung in der Wahrheit geschaffen. Werke, die da geschehen, bringen zwar ein neues Aussehen, dadurch die Welt und das Fleisch gefangengenommen werden, aber sie bringen nicht die neue Kreatur zustande. Das Herz bleibt dabei gottlos wie vorher, voll Verachtung Gottes, voll Unglauben etc. Es ist Sache des Hl. Geistes, die neue Kreatur zu schaffen, er muß einen anderen Verstand und Willen einpflanzen und die Vollmacht geben, das Fleisch zu zähmen und die Gerechtigkeit und Weisheit der Welt zu fliehen etc. Da geht es nicht mit äußerer Schminke und nur mit äußerem Aussehen ab, da geht es um die Sache selbst.“

Martin Luther zu Gal 6,15: Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur.“

Der Kampf, der in uns tobt

In Galater 5,13 heißt es: „Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt.“  Paulus sagt hier also: Missbraucht eure christliche Freiheit nicht. Seht sie nicht als Freifahrtsschein für sündiges Leben nach dem Motto „Ich mache, was ich will!“ „Gebt dem Fleisch – also eurer egoistischen menschlichen Natur, die sich gegen Gott aufgelehnt hat – keinen Raum!“ Mancher mag nun denken: „Gute Idee, Paulus, aber wie?Das ist doch leicht gesagt, aber so schwer gemacht. Denn wie schnell ist man doch wieder in drin, in Verhaltensweisen die man nicht will, wie schnell sagt man Dinge, die man hinterher bereut – das ist doch alles nicht so einfach… Also lieber Paulus, wie soll das gehen?“

Darauf antwortet Paulus in V. 16: „Lebt im Geist! Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen!“ Der Heilige Geist in euch: Er ist die Lösung, er wird euch helfen!

Aber es gibt da noch etwas, was wir bedenken müssen – und das erklärt Paulus uns in V. 17: „Das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so dass ihr nicht tut, was ihr wollt.“  Paulus sagt also: im Christen sind zwei Naturen, die im Kampf miteinander liegen. Da ist auf der einen Seite die alte menschliche Natur, die sich gegen Gott aufgelehnt hat, die egoistisch ihren eigenen Vorteil sucht, die letztendlich um sich selbst kreist. Und da ist auf der anderen Seite der Hl. Geist. Beide kämpfen gegeneinander: der Geist gegen das Fleisch und das Fleisch gegen den Geist. Es ist ein großer Kampf, der in uns tobt – es ist Krieg, der in uns tobt!

Und die Folge davon ist: „so dass ihr nicht tut, was ihr wollt.“ (V. 17b) Oder wie die NGÜ das übersetzt: Die beiden liegen im Streit miteinander, und jede Seite will verhindern, dass ihr das tut, wozu die andere Seite euch drängt. Mit anderen Worten: hier gibt es gar keine Autonomie und Selbstbestimmung zu entscheiden, was wir tun wollen – der Einfluss dieser gegensätzlichen Kräfte ist viel zu groß. Es ist immer einfaches Entweder-Oder: Entweder folgen wir dem Fleisch. Oder wir folgen dem Geist. Dazwischen, neutralen Boden sozusagen, gibt es nicht! Wir sind immer Getriebene, wir stehen immer unter dem Einfluss einer dieser beiden Kräfte – unter Einfluss des Fleisches oder unter Einfluss des Geistes.

Wie uns der Geist hilft diesen Kampf zu gewinnen und gute Frucht hervorzubringen, dazu mehr hier in meiner letzten Predigt von Sonntag, dem 26.03.17.

PREDIGT: „Was ist Freiheit?“

Was ist eigentlich Freiheit?

Viele von uns denken, Freiheit ist dann, wenn wir machen können, was wir wollen. Freiheit empfindet z.B. der Abiturient, der zwischen Schulabschluss und Studium 4-5 Monate frei hat, keine Verpflichtungen hat, den ganzen Tag das tun kann, was ihm gerade in den Sinn kommt.Wir denken, Freiheit hat der Millionär, der keinen Gedanken daran verschwenden muss, ob er sich dies oder jenes noch leisten kann oder nicht.Wir denken, Freiheit hat derjenige der so voller Selbstbewusstsein ist, dass ihm egal ist, was seine Mitmenschen über ihn denken und er darum frei heraus sagen kann und tun kann, was er will. Wir verstehen unter Freiheit immer eine Freiheit von gewissen Dingen: Die Freiheit von der Arbeit, die Freiheit von finanziellen Zwängen, die Freiheit von anderen Menschen. Aber diese Freiheit von gewissen Dingen ist gar keine Freiheit. Sie ist keine Freiheit, weil es soetwas wie einen vollständig freien und autonomen menschlichen Willen gar nicht gibt.Wir meinen das, aber das gibt’s gar nicht. Und weil es diesen vollkommen freien und autonomen menschlichen Willen gar nicht gibt, führt diese „Freiheit von gewissen Dingen“, schneller als man glaubt in eine neue Form der Unfreiheit: Derjenige der es genießt, seine Zeit komplett für sich selbst zur Verfügung zu haben, wird vielleicht schon bald von seiner Lieblingsbeschäftigung geknechtet sein.Er kann dann gar nicht mehr anders, als sich jeden Tag mehrere Stunden dieser einen Sache zu widmen. Wer seine finanzielle „Freiheit“ genießt, wird schnell abhängig von seinen Finanzen – ohne oder mit weniger ist er nicht mehr glücklich usw. Diese „Freiheit von etwas“ ist keine Freiheit. Sie ist eine Illusion von Freiheit und führt uns nur in eine neue Knechtschaft.

Christliche Freiheit ist darum nicht einfach Autonomie, nicht einfach machen was man will. Nein, wenn man das so versteht missbraucht man die Freiheit und verliert letztendlich auch die Freiheit. Denn Christus befreit uns nicht nur „von etwas“, sondern immer auch „zu etwas“. Und was das ist lesen wir in Gal 5,13: „Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; – und jetzt kommts – sondern durch die Liebe diene einer dem anderen.“ Dazu hat Christus uns also befreit: dass wir einander durch die Liebe dienen können. Freiheit als vollkommene Autonomie gibt es nicht – das ist eine Illusion. Die Freiheit zu der Christus uns befreit, ist die Freiheit das zu sein, das zu werden, wozu Gott uns ursprünglich geschaffen hat. Nämlich in selbstaufopfernder Liebe einander und ihm zu dienen.

Mehr dazu in meiner Predigt vom Sonntag „Nur das Evangelium macht uns wirklich frei“ zu Galater 5,1-15