„Wenn ich Gottes Stimme hören könnte…“

„Wenn ich Gottes Stimme persönlich hören würde und er zu mir sprechen würde, dann würde ich gerne an Gott glauben“, hat schon so mancher zweifelnder Zeitgenosse gesagt. Und auch mancher Christ denkt: „Ja, wenn ich Gottes Stimme so persönlich hören würde, das wäre doch eine grandiose geistliche Erfahrung und mit Sicherheit ganz toll.“ Wenn wir so denken, wissen wir nicht, worum wir eigentlich bitten…

Als Gott dem Volk Israel die Zehn Gebote gibt (2Mose 20), spricht Gott direkt zu den Menschen. Seine Stimme ist von allen zu hören. Live, akustisch, echt. Und was ist die Reaktion des Volkes? Sie sind nicht vor Begeisterung entzückt, sie jubeln auch nicht über diese einzigartige geistliche Erfahrung. Nein, sie bekommen es mit der Angst zu tun und rennen nur noch weg (2Mose 20,18). Und sie äußern Mose gegenüber eine Bitte: „Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben.“ (2Mose 20,19)

Gottes Stimme zu hören ist für die Menschen fast unerträglich. Warum? Ich denke, weil in der göttlichen Stimme Gott selbst gegenwärtig ist – mit seiner ganzen Autorität und Macht…!

Übrigens: Wenn wir die Bibel lesen, begegnet uns hier genauso Gottes Wort. Es ist nicht weniger wert oder weniger autoritativ, als Gottes Stimme, die die Israeliten damals akustisch und wahrnehmbar vernehmen konnten.

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